When you stare into the void…

“Like the famous mad philosopher said, when you stare into the void, the void stares also; but if you cast into the void, you get a type conversion error. (Which just goes to show Nietzsche wasn’t a C++ programmer.)”
— Charles Stross

Ahh… die einzig gute Form in der eine Buchserie dieses Formats umgesetzt werden kann ist ein Rollenspiel und endlich ists soweit: Es erscheint bald ein Quellenband zu Stross’ 2-teiliger Laundry Series (deutsch: Dämonentor: die mysteriösen Fälle des Bob Howard– 5 cent für blöde Titel, die verhindern das irgendjemand dieses Buch anrührt. Stattdessen wird lieber Orks Bd. 12 und Wolfgang Hohlschwein gepusht- da weiß man nunmal was man hat)

Für alle die nie von Charles Stross gehört haben: Dies ist eine wenig subtile Aufforderung ihn zu lesen. Der Mann schreibt in erster Linie Scifi, aber nichts, was man bis dato gelesen hat, kommt ihm auch nur im entferntesten nahe. Seine Art zu schreiben würde ich am ehesten als geekig-witzig beschreiben. Oft sind seine Werke Parodien, neue Vermischungen alter Genres und neuer Ideen, die mich regelmäßig vom Hocker haun.

Die Laundry Series drehen sich dabei um ein Paralleluniversum, wo höhere Mathematik quasi Dämonologie ist und es eine (natürlich geheime) Organisation zu Aufklärung okkulter Phänomene gibt- und der Verschleierung der “Wahrheit” vor der Bevölkerung (Eine Wahrheit die ziemlich genau dem Cthulhu Mythos entspricht). Und da diese Organisation der Regierung unterstellt ist, kann man sich denken wo das endet: Budgetengpässe und Bürokratie hemmen manchmal jeden Versuch die Welt zu retten.

Der Held ist erstmal ein Geek, der seinen Job als Systemadmin hasst (“have you tried to turn it on and of again?”), die “Firma” jedoch wegen diverser Knebelverträge nicht verlassen kann. Also versucht er aufzusteigen. Leider irrt er sich bei einem Fortbildungsseminar in der Tür und bekommt erstmal ein Einstiegsseminar in Dämonenbeschwörung mit (weniger mit Kerzen- die Leute haben inzwischen Computer für die Matrizen 😉 ). Und dann wird er fast wider Willen als “Computerexperte” in den Außendienst versetzt. Dahin wo Leute sterben während sie gegen wahnsinnig machende Monstrositäten antreten. Klingt erstmal nach Akte X, aber wer die darauf folgenden raumfahrenden Nazis, tödlichen Powerpoint Präsentationen, irre Assistenten (Pinky und Brain- ich denk mir das gerade nicht aus *lacht*) und andere nette Seitenhieben auf ITler und Bürokratie erlebt hat, wird sehen, das das ganze eher ein Lovecraftscher Spionagethriller mit ner Prise Humor vor sich hat, als irgendwas schwammig mystery mäßiges.

Das RPG benutzt die guten simplen Cthulhu Regeln und erscheint auch sonst sehr vielversprechend.

Ansonsten wer noch zögert:

HERE is a short story from the Laundry Universe 🙂

Warum gibts eigentlich kein gescheites cthulhoides RPG in Secondlife?

Edit: Gibt es…aber nur auf französisch…und Toxia ist alles aber nicht Cthulhu… 😦

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