Tipps und Tricks: Das eigene Brandzeichen selber machen (mit dem GIMP)


Sachliche Darstellung der häufigsten Orte für ein Branding. Für dieses Tutorial wurden keine Pixel gequält.

1. Man besorge sich den GIMP. Wenn man elitär genug ist, so benutze man Photoshop. Da muss man dann einige Dinge abwandeln, das Prinzip bleibt aber gleich.

2.Man besorge sich das Bild eines Kefs, einer Dina oder sonstigen Zeichens das man haben möchte. Sklavinnen bekommen das Kef oder die Dina oder die Palme, dazu haben die Städte Port Kar und Treve eigene Brandzeichen- genauso wie die Wagenvölker. Siehe Hier
Männliche Sklaven tragen ein kapitales Kef…also den Buchstaben K (in groß). Hier gibt es viele Alphabete zum runterladen- man sollte aber eine einfache Schrift wählen, am besten sind die grieschisch Römischen Schriten finde ich. Persönliche Brandzeichen gibt es ebenfalls, allerdings sind sie nicht besonders verbreitet.

3.Man hole sich die Kleidertemplates und öffne sie mit dem Gimp. Und man öffne das Bild mit dem Kef oder lege ein neues Dokument an, in das man einfach ein schwarzes oder rotes K eintippe (mit dem Textwerkzeug)

4a. Das Kef und die Dina kommen bereits auf transparentem Hintergrund- sehr wichtig für später, denn es soll auf dem Skin ja nur das rote Kef zu sehen sein, nicht der Hintergrund der da mal drunter war. Mit dem Zauberstab kann man eventuelle weiße Bereiche mit einem Klick auswählen und mit ((<—-)) der Taste löschen.

4b.Wir kopieren nun das Kef in die Kleidungstemplate:
Erst gehen wir in das Kef- Dokument und drücken ((ctr+A)). das wählt alles aus. Wir drücken nun ((ctr+C)) (ausgewählten Bereich kopieren), klicken nun das Template Fenster an und drücken ((ctr+V)) (Auswahl einfügen). Nun schwebt das Kef noch über dem Template. Wir gehen links in das Ebenenmenü und klicken die Taste für neue Ebene.

5.Wir wählen die Stelle im Template aus, wo wir den Brand anbringen wollen. Dabei sind die Stellen am einfachsten, die am wenigsten verzerrte Rechtecke haben. Am Oberschenkel oben ist sehr gut geeignet, bei anderen Stellen muss man eventuell in der Vorschau in SL schauen, ob das Kef verzerrt ist.

6. Wir schrumpfen das Kef auf die richtige Größe. Dazu wählen wir das “Scale” Tool in der Werkzeugleiste rechts aus und klicken auf das Kef. Mit gedrückter ((CTRL)) Taste nehmen wir eine der Ecken des neuen Auswahlkastens und ziehen das Kef proportional kleiner bis es so groß ist wie auf dem Bild.

7. Mit der Kefebene ausgewählt können wir nun das Kef mit den Pfeiltasten (und shift gedrückt gehalten damits schneller geht) zu einer der roten Stellen bewegen, die ich zum Verständnis halber eingezeichnet habe.

8. Nun geht es daran dafür zu sorgen das der Brand “echter” aussieht.
Wir stellen die Kef-ebene links im Menü über den Schieber transparenter. 70 ist dabei eine gute Zahl.

9. Ein letztes Abspeichern ((ctrl+s))
Im Ebenenmenü rechts klicken wir auf alle Augen bei den Ebenen bis auf die Ebene mit dem Kef. Nun dürfte nur noch das Kef zu sehen sein.

10. Wir gehen auf Image–scale image und geben 512 bei Breite ein, dann drücken wir auf OK.
Als nächstes speichern wir das Bild als Textur. File–>Save As… und tippen als Name meinbrand.tga ein, klicken dann auf save und bei den danach sich öffnenden Fenster auf OK. Es ist wichtig das das Bild als .tga Datei gespeichert wird und das wirklich nur das auf dem Bild zu sehen ist, was man später auch auf dem Avatar haben möchte.

11. Wir laden die Textur in Secondlife hoch (File—upload Image):
Es gibt ein Programm mit dem man Texturen auf dem Avatar offline ansehen kann, bevor man sie hochlädt und die 10 Linden bezahlen muss. Allerdings ist das nur für Mac und Windows, was heißt, das Linuxuser wie ich wieder angeschmiert sind.
In Secondlife selber gibts aber auch eine Vorschau- beim Hochladen der Bilder kann man einstellen auf welchen Körperteil sie projiziert werden sollen. Nun kann man um die Standartshape herumzoomen und in etwas sehen ob das Kef total verzerrt ist oder nicht. Wenn alles soweit in Ordnung ist kann man es hochladen, wenn es schief sitzt, muss man mit im Gimp mit dem Perspektive tool oder dem Shear tool (in der Werkzeugleiste neben dem Scale Tool) das Symbol verzerren damit es von Secondlife wieder entzerrt ist.

12. Rechtsklick—>Appearance—>Socks

Wir erstellen uns ein paar Socken (gewohnheitsgemäß der KLeidungslayer der von Sklaven am wenigsten benutzt wird). Dazu klicken wir auf “create new socks” und dann wählen wir als Stoff/Fabric die Textur aus, die wir gerade hochgeladen haben. Wenn das Zeichen nicht zu sehen ist auf der HAut sollte man sicher gehen das die Strümpfe bis nach ganz oben reichen (es gibt dafür einen Schieber). Das Tatoo kann über das andere Feld dann eingefärbt werden. Warscheinlich muss es noch ein bischen brauner gemacht werden- oder dunkler wenn ihr eine dunkle Hautfarbe habt. Da muss man ein bischen probieren.

13. Fertig 🙂 Fragen und Anmerkungen können wie immer als Kommentare abgegeben werden 🙂

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2 thoughts on “Tipps und Tricks: Das eigene Brandzeichen selber machen (mit dem GIMP)

  1. Vila says:

    Feines Tutorial. Ich hätte zu sowas nicht wirklich die Nerven, daß alles auszuformulieren. 🙂
    Allerdings, eines frage ich mich schon. Legt GIMP selbständig einen Alpha-Kanal an? Weil bei Photoshop hätte das als tga am Ende einen weißen Hintergrund, wenn ich mich nicht irre.

  2. stillerhimmel says:

    danke, Vila 🙂 Ja, man muss keinen eigenen Alphakanal in Gimp anlegen. da ist mal ausnahmsweise das was man sieht, das was man kriegt.

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